Mittwoch, 24. April 2024

Netzleitsysteme:
OpenInterface verbessert die Interoperabilität


[6.9.2018] IDS, Kisters und PSI haben die Initiative OpenInterface gegründet. Die Unternehmen wollen so gemeinsam die Interoperabilität von Netzleitsystemen verbessern.

Die drei Leitstellen-Anbieter IDS, Kisters und PSI haben sich zusammengetan und die Initiative OpenInterface gegründet. Die Initiative hat es sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, ein gemeinsames, offen verwendbares Common-Information-Model-Profil zum Austausch von Modelldaten für Verteilnetzbetreiber zu schaffen. Dies soll die Interoperabilität der unterschiedlichen Systeme verbessern und den Datenaustausch sowie eine stärkere Modularisierung ermöglichen. Daten aus den Geo-Informationssystemen lassen sich damit einheitlich in das Netzleitsystem importieren. Egal, welches System die Verteilnetzbetreiber im Einsatz haben.
„Der Bedarf nach übergreifenden, interoperablen Lösungen steigt stetig“, sagt IDS-Geschäftsführer Jörn Fischer. „Denn neben den elementaren SCADA-Funktionalitäten benötigen Versorgungsunternehmen mittlerweile häufig Zusatzmodule für Spezialaufgaben, um ihren Netzbetrieb weiter zu optimieren.“ Wolfgang Fischer, Geschäftsbereichsleiter für die Geschäftseinheit Elektrische Netze bei PSI Software ergänzt: „Wir können über die Initiative unsere Erfahrungen zusammenbringen und darauf basierend Architekturen, Schnittstellen und Formate definieren. Diese können wir dann in anwendungsnahen Use Cases erproben und in einen Industriestandard münden lassen.“
Michael Untiet, Head of Business Unit Energy bei der Firma Kisters fasst zusammen: „Interessierte Nutzer erhalten die Basis-Schnittstellen unentgeltlich zum Testen. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit sollen dann in standardgebende Gremien mit einfließen.“
Weitere Unterstützer, seien es Lieferanten, Kunden oder Gremien, die bereit sind, Aufgaben zu übernehmen und Lösungen zu erarbeiten, sind jederzeit willkommen, meldet die Initiative. (sav)

http://www.ids.de
http://www.kisters.de
http://www.psi.de

Stichwörter: Smart Metering, IDS, PSI AG, Kisters, Initiative OpenInterface



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart Metering

Interview: Schub für den Roll-out Interview
[8.4.2024] Die Politik hat die Unsicherheit beim Roll-out intelligenter Messsysteme weitgehend beseitigt. stadt+werk sprach mit Marcus Hörhammer von Voltaris über den aktuellen Stand der Umsetzung. mehr...
Marcus Hörhammer leitet den Bereich Produktentwicklung und Vertrieb bei VOLTARIS.
Smart Metering: Starke Partner für smarte Lösungen Bericht
[2.4.2024] Im Rahmen einer vertieften Entwicklungspartnerschaft arbeiten die Unternehmen GISA und Robotron daran, bei einem großen Energiekonzern eine aEMT-Landschaft aufzubauen. Das erprobte Erfolgsrezept lautet: Robotron entwickelt die Software, GISA sichert den Betrieb. mehr...
Smart-Energy-Plattform führt große Datenmengen zusammen.
Voltaris: Auftakt der Veranstaltungsreihe zum Metering
[15.3.2024] In Kaiserslautern hat jetzt der Auftakt der Veranstaltungsreihe „Expertenrunde Metering" der Voltaris Anwendergemeinschaft Messsystem (AWG) stattgefunden. Im Mittelpunkt standen die täglichen Herausforderungen des intelligenten Messwesens und die neuesten Entwicklungen der Gerätetechnik. mehr...
Marcus Hörhammer, Bereichsleiter Produktentwicklung und Vertrieb bei Voltaris, begrüßte die Teilnehmer der Expertenrunde Metering der Voltaris Anwendergemeinschaft Messsystem.
Voltaris: Vier Stadtwerke wollen Administrator
[29.2.2024] Vier weitere Stadtwerke aus Bayern und Niedersachsen setzen beim Smart Meter Roll-out und der Gateway-Administration auf Technologien von Voltaris. mehr...
Die Mitglieder der Voltaris Anwendergemeinschaft Messsystem profitieren vom stetigen Austausch in den ‚Expertenrunden Metering'.
Neues Projekt: WARAN digitalisiert Wärmewende
[26.1.2024] Mit dem Forschungsprojekt WARAN wollen EWE NETZ, BTC, wesernetz Bremen, swb Erzeugung, be.storaged, SWR AG, die FfE und PPC die Digitalisierung der Wärmewende vorantreiben. mehr...
WARAN will die Wärmewende auch in den Netzen mittels Digitalisierung vorantreiben.