Dienstag, 21. März 2023

Düsseldorf:
Bewerbung um Regionenförderung


[3.3.2023] Um Projekte für den Markthochlauf der klimafreundlichen grünen Wasserstoffwirtschaft im Bereich Mobilität zu realisieren, hat sich jetzt die Landeshauptstadt Düsseldorf als Teil der Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper um Fördermittel des Bundesverkehrsministeriums beworben.

Um mehr solcher Wasserstoff-Stationen wie hier in Holthausen zu schaffen, hat sich Düsseldorf jetzt um die HyLand-Regionenförderung beworben. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich jetzt als Teil der Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper gemeinsam mit Essen und dem Kreis Emscher-Lippe um die HyLand-Regionenförderung des Bundesverkehrsministeriums beworben. Wie die Stadt Düsseldorf mitteilt, wurde die Bewerbung als Hy-Performer-Region Rhein-Ruhr durch den Regionalverband Ruhr koordiniert und eingereicht. Ziel sei es, wegweisende Projekte für den Markthochlauf der klimafreundlichen grünen Wasserstoffwirtschaft im Bereich Mobilität zu realisieren. Es seien Investitionen von rund 82 Millionen Euro erforderlich. Bei einer erfolgreichen Bewerbung stelle der Bund der Region Rhein-Ruhr Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro bereit. Zudem sei eine Aufstockung durch das Land Nordrhein-Westfalen in gleicher Höhe in Aussicht gestellt worden.
Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) erläutert: „Die Bewerbung vereint die Interessen von über 100 unterstützenden Unternehmen, Kommunen und Forschungseinrichtungen. Gemeinsam wollen wir grünen Wasserstoff als Energieträger im Verkehrssektor der Region Rhein-Ruhr etablieren.“
Der Stadt zufolge dienen die Projekte der Vernetzung der Wasserstoff-Betankungsmöglichkeiten, um die Voraussetzungen für einen klimafreundlichen Schwerlastverkehr zu schaffen. Auch der Busverkehr solle davon profitieren. Viele Verkehrsbetriebe in der Region hätten schon positive Förderbescheide für die Beschaffung von Brennstoffzellen-Bussen erhalten und konkrete Planungen dazu verabschiedet. Die Rheinbahn nehme beispielsweise aktuell zehn Wasserstoff-Busse in ihre Flotte auf.
Konkret seien Elektrolyseure zur Erzeugung von grünem Wasserstoff sowie Wasserstoff-Tankstellen für Lkw und Busse in Düsseldorf, Wuppertal, Essen, Gelsenkirchen und Dorsten an wichtigen Knotenpunkten und Verkehrsadern geplant. Darüber hinaus erlaube die Lage der Tankstellen zum Teil einen späteren Pipeline-Zugang, mit dem ein wachsender Wasserstoffbedarf bedient werden kann. Die bereits bestehenden Wasserstoff-Tankstellen seien überwiegend auf den Pkw-Verkehr ausgerichtet, sodass es dringend erforderlich sei, Wasserstoff-Tankstellen für den Bus- und Schwerlastverkehr zu realisieren. Alle Projekte verfolgten das Ziel, die Transformation des Verkehrs zu klimafreundlichen Antrieben zu befördern, einen wesentlichen Beitrag zur Minderung der Kohlendioxid-Emissionen zu leisten und damit zur Erreichung der Klimaziele des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen beizutragen. (th)

https://www.kompetenzregion-wasserstoff-drw.de.
https://www.duesseldorf.de

Stichwörter: Wasserstoff, Düssel.Rhein.Wupper, HyLand, Essen, Düsseldorf, Kreis Emscher-Lippe

Bildquelle: Air Liquide

Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Wasserstoff

Saarland: Wasserstoffagentur präsentiert
[21.3.2023] Aufgrund der hohen globalen Dynamik im Bereich Wasserstoff und seiner Bedeutung für den Strukturwandel im Saarland hat die saarländische Landesregierung jetzt die Gründung der saarländischen Wasserstoffagentur beschlossen. mehr...
Projekt WUN H2: Hürden auf dem Wunsiedler Weg Bericht
[14.3.2023] Die Wasserstoffanlage in Wunsieldel produziert derzeit kein grünes Gas. Die Gewinnabschöpfung für Stromerzeuger macht den Betrieb unrentabel. Die erstaunliche Geschichte eines Vorzeigeprojekts der Energiewende. mehr...
Aufbau der Elektrolyseanlage von WUN H2.
Interview: Hoffnung auf Ausnahmeregelung Interview
[14.3.2023] Die Gewinnabschöpfung bei den Stromerzeugern hat dafür gesorgt, dass die Wasserstofferzeugung in Wunsiedel stillsteht. stadt+werk sprach darüber mit Philipp Matthes, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft WUN H2. mehr...
Dr. Philipp Matthes, Geschäftsführer von WUN H2.
Stadtwerke Jena: Projekt H2-Transformation gestartet
[7.3.2023] Die Stadtwerke Jena Netze wollen die Erdgasnetze in Jena und Pößneck als Wasserstoff-Verteilnetze weiternutzen. Das Unternehmen DBI Gas- und Umwelttechnik untersucht im ersten Schritt das Netz auf H2-Tauglichkeit. mehr...
Helgoland: Mit Windkraft und Wasserstoff
[28.2.2023] Die Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet im Februar die Gemeinde Helgoland als Energie-Kommune des Monats aus. mehr...
Sonnenuntergang über der Klima-Friedens-Insel Helgoland.

Suchen...

 Anzeige



 Anzeige



Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
GISA GmbH
06112 Halle (Saale)
GISA GmbH
Kremsmüller Anlagenbau GmbH
A-4641 Steinhaus
Kremsmüller Anlagenbau GmbH
ITC AG
01067 Dresden
ITC AG
VIVAVIS AG
76275 Ettlingen
VIVAVIS AG

Aktuelle Meldungen