BDEW-Waermewend-2406.05-rotation

Montag, 24. Juni 2024
Sie befinden sich hier: Startseite > Themen > Unternehmen > Positive Jahresbilanz

STEAG:
Positive Jahresbilanz


[2.4.2015] Der STEAG-Konzern konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 behaupten: Umsatz und operatives Ergebnis stiegen um jeweils 6,6 Prozent.

STEAG-Standort Iskenderun in der Türkei: Laut STEAG konnte sich vor allem das Auslandsgeschäft im Jahr 2014 behaupten. Das Geschäftsjahr 2014 fiel für das Energieunternehmen STEAG unter dem Strich positiv aus. So konnte das Unternehmen einen Umsatz von rund 3,1 Milliarden Euro verzeichnen. Das entspricht einer Steigerung von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag laut STEAG bei 390 Millionen Euro und stieg somit ebenfalls um 6,6 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank indes um 7,1 Prozent auf 244 Millionen Euro. Aus den inländischen Kraftwerken sowie aus dem Fernwärmebetrieb erzielte STEAG im abgelaufenen Geschäftsjahr ein EBITDA von 207 Millionen Euro und ein EBIT von 115 Millionen Euro. Insgesamt seien die inländischen Kraftwerke – trotz weiterhin hoher Auslastung – jedoch finanziell stärker unter Druck geraten. In der Fernwärme habe sich die warme Wetterlage ungünstig auf das Ergebnis ausgewirkt. Das Auslandsgeschäft blieb STEAG zufolge weiterhin stark: Mit den im Ausland betriebenen Kraftwerken konnte das Unternehmen ein EBITDA von 112 Millionen Euro sowie ein EBIT von 101 Millionen Euro erwirtschaften.
Im Segment der erneuerbaren Energien wirkten sich der Zubau von Windparks sowie die Verwertung von Grubengas positiv auf die Ergebnisse aus. Laut STEAG wurden in diesem Bereich ein EBITDA von 77 Millionen Euro sowie ein EBIT von 45 Millionen Euro erreicht. Ingenieur-Dienstleistungen sowie Kraftwerksnebenprodukte erbrachten dem Energieunternehmen ein EBITDA von 38 Millionen Euro und ein EBIT von 29 Millionen Euro. Negative Sondereffekte aus Auslandsprojekten in Spanien und Brasilien mindern das neutrale Ergebnis um rund 73 Millionen Euro. Aus Sicht von STEAG steht der Konzern – trotz schwieriger Marktbedingungen in der konventionellen Erzeugung – auf Basis seines etablierten Stammhaus-Prinzips damit auf einer stabilen Ertragslage. Die Gesellschafter können mit einer Ausschüttung in Höhe von insgesamt 86 Millionen Euro rechnen. Der Jahresabschluss stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsgremien. (ma)

http://www.steag.de

Stichwörter: Unternehmen, STEAG, Bilanz

Bildquelle: STEAG

Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Unternehmen

Mainova: Milliarden für eine grüne Zukunft
[21.6.2024] Der Frankfurter Energieversorger Mainova hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn von knapp 150 Millionen Euro erwirtschaftet. Auf der Hauptversammlung stellte der neue Mainova-Chef Michael Maxelon weitreichende Investitionspläne vor. mehr...
Mainova-Vorstandsvorsitzender Michael Maxelon (l.) und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender, Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef.
Thüga-Gruppe: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2023
[20.6.2024] Das vergangene Geschäftsjahr habe der Thüga-Gruppe vor Augen geführt, dass sie für die Energiewende gut gerüstet ist. So habe sie sich im Jahr 2023 den Herausforderungen der Energie- und Wärmewende gestellt. mehr...
Stadtwerke Award: Finalisten 2024 stehen fest
[19.6.2024] Die Finalisten des Stadtwerke Award 2024 kommen aus Hamburg, Haßfurt, Ludwigsburg, München, Wolfsburg und Worms. mehr...
Der Stadtwerke Award 2024 kann an Hamburg, Haßfurt, Ludwigsburg, München, Wolfsburg oder Worms gehen.
Stadtwerke Osnabrück: Unerwartetes Plus
[19.6.2024] Die Stadtwerke Osnabrück schließen das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn ab. Hauptursache für das positive Ergebnis sind Einmaleffekte im Energiegeschäft. mehr...
Die Stadtwerke Osnabrück schließen das Geschäftsjahr 2023 mit einem unerwarteten Gewinn ab.
Berliner Stadtwerke: 25 Prozent PV-Strom bis 2035
[19.6.2024] Die Berliner Stadtwerke bilanzieren ein deutliches Umsatzplus bei geringen Verlusten. Sie sehen ihre Position als führender Solarakteur in Berlin gefestigt. mehr...
Berlin soll zur Solarcity werden. Bis 2035 sollen mindestens 25 Prozent der Stromerzeugung aus Solarkraft kommen.

Suchen...

 Anzeige

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen

Aktuelle Meldungen