Dienstag, 2. Juni 2020

Dresden:
Spatenstich für Elbdüker


[14.6.2019] Der Fernwärmeausbau in Dresden schreitet voran. Jetzt wurde der Spatenstich für den Bau eines Elbtunnels gesetzt. Mit der neuen Hauptleitung kann auch der Stadtbezirk Pieschen mit Fernwärme erschlossen werden.

Fernwärmeausbau in Dresden: Spatenstich für den Elbdüker. Die Stadtwerke Dresden (DREWAG) haben mit dem Bau eines Elbtunnels zur Verlegung einer neuen Hauptfernwärmeleitung von der Semperoper bis zum Heizkraftwerk Mickten begonnen. Wie das kommunale Unternehmen meldet, kann mit der Leitung der Stadtbezirk Pieschen bis zum Jahr 2021 mit Fernwärme erschlossen werden. DREWAG-Geschäftsführer Frank Brinkmann erklärt: „Der Anschluss des Stadtteils an das Fernwärmenetz ist ein zentraler Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Der Ausbau und die Verdichtung des Fernwärmenetzes sind auch maßgeblich, um die städtischen Klimaschutzziele zu erreichen. Für den dazu notwenigen Elbtunnel haben wir heute mit dem ersten Spatenstich einen wichtigen Meilenstein erreicht.“
Rund 4.500 Wohnungen sollen in Pieschen künftig mit Fernwärme beheizt werden. Für das gesamte Projekt werden laut DREWAG etwa 4,3 Kilometer Hauptleitungen sowie 7,4 Kilometer Verteilleitungen verlegt. Dafür investiert der Versorger rund 41 Millionen Euro, allein der Bau des Elbdükers kostet neun Millionen Euro. (al)

https://www.drewag.de

Stichwörter: Fernwärme, Dresden, DREWAG

Bildquelle: DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH

Druckversion    PDF     Link mailen




Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Fernwärme

Hannover: Aus Klärschlamm wird grüne Wärme
[28.5.2020] Die Stadt Hannover hat enercity den Auftrag zur Verwertung ihres Klärschlamms erteilt. Der Energiedienstleister wird daraus grüne Wärme für bis zu 15.000 Bürger erzeugen. mehr...
In dieser Anlage wird enercity den Klärschlamm aus Hannover verwerten.
Breites Bündnis: Mehr Schwung für die Wärmewende
[14.5.2020] Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Verbänden, Genossenschaften und Klimaschutzorganisationen fordert ein konjunkturstimulierendes Förderprogramm für grüne Wärmenetze. mehr...
Solarthermie kann auch als Quelle für ein Wärmenetz dienen, wie hier in Berlin.
E.ON: CO2-arme Wärme für Quartiere
[5.5.2020] Ein E.ON-Projekt zur CO2-armen Wärmeversorgung von Stadtquartieren mittels Niedertemperaturnetzen ist als Reallabor der Energiewende ausgezeichnet worden. Das Modellprojekt soll jetzt in Städten an Rhein und Ruhr starten. mehr...
Friedrichshafen: Grüne Wärme für ganzen Stadtteil
[7.4.2020] Das Stadtwerk am See installiert in Friedrichshafen ein neues Nahwärmenetz. Gespeist wird es durch Industrie-Abwärme. Im Zuge der Leitungsarbeiten werden auch andere Netze ertüchtigt. mehr...
enercity: Grüne Wärme für Schlei-Terrassen
[6.4.2020] Die Schlei-Terrassen in Kappeln werden künftig mit grüner Wärme versorgt. Das Konzept stammt vom Unternehmen enercity contracting, das dafür ein vorhandenes Wärmenetz erweitert. mehr...
Blick über die Promenade zum Yachthafen der Schlei-Terrassen, die zukünftig mit grüner Wärme versorgt werden.

Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 3/4 2020
stadt+werk, Ausgabe 5/6 2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Fernwärme:
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH
Savosolar GmbH
22761 Hamburg
Savosolar GmbH

Aktuelle Meldungen