EW-Medien-2405.15-rotation

Dienstag, 28. Mai 2024

Düren:
IoT-Pilotprojekt gestartet


[1.12.2020] In Düren ist das IoT-Pilotprojekt „Smart Building" gestartet. Die Unternehmen Leitungspartner Düren, Westenergie Metering und GISA erproben hier ein Mehrsparten-Metering mit dem Smart Meter Gateway.

Das Smart Meter Gateway, hier mit seiner Umgebung, ist Grundlage für das IoT-Projekt in Düren. In einem gemeinsamen IoT-Pilotprojekt (Internet of Things) erproben die Leitungspartner Düren, Westenergie Metering und GISA die Anbindung von Strom-, Gas- und Wasserzählern sowie weiterer Sensorik an ein Smart Meter Gateway. Das teilt jetzt das Unternehmen GISA mit. „Wir möchten der Wohnungswirtschaft und Hausbesitzern die Möglichkeit bieten, möglichst einfach ihre gesamten Verbrauchsdaten zu kontrollieren. Durch die Integration und Visualisierung weiterer sensorischer Daten erhöhen wir den Nutzen und die Attraktivität des Angebots für die Kunden noch weiter", erklärt Frank Hergarten, Leiter Messwesen Leitungspartner Düren. Dazu werden die drei Partner in dem Pilotprojekt zunächst ein Zweifamilienhaus in Düren mit den entsprechenden Strom-, Gas- und Wasserzählern sowie einem Smart Meter Gateway ausstatten und die Verbrauchsdaten visualisieren. In einem zweiten Schritt kommen dann nach einer Bewertung der Ergebnisse der ersten Phase weitere IoT-Sensordaten zu Leckagen, Brandschutz und Temperatur dazu. Auch Messwerte aus einer Untermessung für Wasser sollen laut GISA erfasst werden. „Der Smart Meter Roll-out stellt die Branche vor viele technische und wirtschaftliche Herausforderungen", sagen Peter Reitz und Patrick Pan aus dem Bereich Innovationen und Produkt-Management des Unternehmens Westenergie Metering.
„Das IoT bietet noch viele weitere Möglichkeiten, um den Mehrwert für Kunden zu erhöhen. Hier steckt noch sehr viel Potenzial. Wir denken da neben dem Brandschutz auch an weitere Sicherheitsaspekte, zum Beispiel zur Unterstützung von alleinlebenden Senioren“, erklärt Marisa Mäder-Heinrich von GISA. Für das Jahr 2021 sieht das Pilotprojekt die Ausstattung eines Mehrfamilienhauses mit rund zehn Parteien mit der smarten Technik vor. Softwareseitig werde GISA in diesem Projekt im Umfeld SMGWA, Meter-Data-Management und IoT vom Partner Robotron Datenbank-Software unterstützt. Im Rahmen von metering-kompakt, einer Online-Kundenveranstaltung, stellt Westenergie Metering am 3. Dezember 2020 den aktuellen Projektstand vor. Anmeldungen dafür nimmt Sonja Döppe, Vertrieb Westenergie Metering unter sonja.doeppe@westenergie.de entgegen. (ur)

https://www.gisa.de
https://www.leitungspartner.de
https://www.westenergie.de

Stichwörter: Informationstechnik, GISA, Düren, Leitungspartner Düren, Westenergie Metering, IoT

Bildquelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Informationstechnik

cortility: Basisleistungen für SAP-Lösungen
[23.5.2024] Der SAP-Spezialist cortility unterstützt Unternehmen der Energie- und Versorgungswirtschaft mit seinem SAP Basis Support. Dieser Service hilft, komplexe regulatorische Anforderungen zu erfüllen, Betriebsabläufe zu optimieren und die Sicherheit Kritischer Infrastrukturen zu gewährleisten. mehr...
Energie-Management: Version 3.0 von OpenADR erschienen
[16.5.2024] OpenADR ist ein offener Standard für den Informationsaustausch. Er liegt nun in der Version 3.0 mit zahlreichen Neuerungen vor. mehr...
Der Standard für ein automatisiertes und flexibles Energie-Management OpenADR liegt jetzt in einer Version 3.0 vor.
Kreis Günzburg: CO2-Kompensationsplattform online
[10.5.2024] Für lokale Projekte zur CO2-Einsparung bietet der Kreis Günzburg nun einen Online-Marktplatz an. Bürger, Unternehmen, Vereine oder Institutionen können hier ihre Klimaschutzaktivitäten veröffentlichen. Andere Plattformnutzer können diese dann finanziell oder durch ehrenamtliche Mitarbeit unterstützen. mehr...
Einen Online-Marktplatz für lokale CO2-Speicherprojekte hat der Kreis Günzburg eingerichtet.
Stadtwerke Lübeck: Eröffnung eines Rechenzentrums
[7.5.2024] Die Stadtwerke Lübeck eröffnen im September 2024 ihr erstes eigenes Rechenzentrum. Damit wollen sie die Sicherheit ihrer Daten gewährleisten. mehr...
dena: Datenaustausch beim Redispatch
[26.4.2024] Das Future Energy Lab der dena entwickelt gemeinsam mit Partnern den ersten deutschen Energiedatenraum. Ziel ist es, Sektorkopplung und Dekarbonisierung durch sicheren Datenaustausch voranzutreiben. mehr...
Das Future Energy Lab hat ein Pilotprojekt zur Etablierung von Datenräumen in der Energiewirtschaft durchgeführt.