ANGACOM-2403.05-rotation

Sonntag, 21. April 2024

VKU-Umfrage:
Aufgaben bei Elektromobilität klar


[5.2.2021] Eine VKU-Umfrage zur Elektromobilität macht einen weiterhin klaren Fokus auf Reichweite, Preise für Autos und Ladesäulen deutlich. Deswegen hat diese Art der Mobilität nach wie vor einen schweren Stand. Bezahlsysteme sind hingegen weniger wichtig.

Eine VKU-Umfrage zeigt, unter welchen Umständen sich die Bürger in Deutschland ein Elektroauto kaufen würden. Elektromobilität hat in Deutschland nach wie vor einen schweren Stand. Das ergab jetzt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU). Wie der VKU mitteilt, hat Civey 10.000 Autofahrer befragt, welche Umstände gegeben sein müssten, damit sie sich als nächstes ein Elektroauto kaufen würden. Die Befragten konnten unter neun Antwortmöglichkeiten bis zu drei auswählen. Fast 39 Prozent der Befragten gab an, sich unter keinen Umständen ein Elektroauto zuzulegen. 3,9 Prozent seien schon heute vom Elektroauto überzeugt. „Das zeigt, dass Elektroautos immer noch an einem erheblichen Imageproblem leiden. Das resultiert sicher nicht zuletzt auch daraus, dass die Automobilwirtschaft selbst zu wenig Optimismus bei der Verkehrswende ausstrahlt. Da müssen wir in Deutschland besser werden und mehr Zutrauen in die Zukunftsfähigkeit der Elektromobilität ausstrahlen", betont VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing.
Die wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass sich Autofahrer ein Elektroauto zulegen, sind laut der Umfrage eine verbesserte Reichweite für Elektroautos (38,1 Prozent), dicht gefolgt von günstigeren Preisen für Elektroautos (35,8 Prozent) sowie mehr öffentlichen Ladesäulen (31,4 Prozent). „Die Aufgabenverteilung bei den wichtigsten Herausforderungen ist klar. Die Stadtwerke werden den Ausbau der privaten und öffentlichen Lade-Infrastruktur weiterhin erheblich vorantreiben. Entscheidend ist, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Wir brauchen etwa ausreichend Flächen für die Lade-Infrastruktur. Das Förderprogramm für Schnellladepunkte muss so ausgestaltet werden, dass sich auch die Stadtwerke an der geplanten Ausschreibung beteiligen können", sagt Liebing. Die Stadtwerke leisteten als Verteilnetzbetreiber seit Jahren einen wichtigen Beitrag, die Ladesäulen für Elektroautos in ihr Netz zu integrieren. Um neben den bestehenden Herausforderungen der Energiewende auch die Netzintegration des steigenden Anteils der Elektroautos zu bewältigen, brauchten die Netzbetreiber einen angemessenen Refinanzierungsrahmen des Netzausbaus und -betriebs sowie Instrumente wie die in der Diskussion stehenden Spitzenglättung. Nur so können Komfort für Elektrofahrzeugnutzer und volkswirtschaftliche Effizienz in Einklang gebracht werden. Nachrangig ist der Umfrage zufolge das in der politischen und medialen Diskussion oft nach vorne geschobene einfache Bezahlsystem. Gerade einmal 18,5 Prozent der Befragten gaben dies als Voraussetzung für den Kauf eines Elektroautos an. (ur)

https://www.vku.de

Stichwörter: Elektromobilität, VKU

Bildquelle: VKU

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

Charge@BW: Anträge auf Ladepunkte
[19.4.2024] Über das Förderprogramm Charge@BW fördert das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg seit Juni 2023 die vorbereitende Elektroinstallation für den Anschluss von Ladepunkten in Wohnhäusern und die Errichtung öffentlich zugänglicher Lade-Infrastruktur. Bis zum 30. Juni 2024 können noch Anträge gestellt werden. mehr...
Das Programm Charge@BW fördert den Ausbau der Lade-Infrastruktur sowohl im öffentlichen als auch im nicht öffentlichen Bereich.
Rheinland-Pfalz: Polizei erhält E-Fahrzeug
[12.4.2024] Der Innenminister von Rheinland-Pfalz Michael Ebling hat jetzt in Landau den ersten voll ausgestatteten rein elektrischen Streifenwagen der Polizei Rheinland-Pfalz vorgestellt. Er ist Teil eines Pilotprojekts, bei dem die Polizeiinspektion Landau Elektrofahrzeuge im 24-Stunden Betrieb testet. mehr...
Eines von insgesamt vier Fahrzeugen vom Typ Audi Q4 e-tron des Pilotprojekts.
Elektromobilität: Wildwuchs vorbeugen Bericht
[5.4.2024] Im Rahmen ihres Elektromobilitätskonzepts „otto fährt elektrisch“ hat die Stadt Magdeburg eine Gestaltungsrichtlinie für die Lade-Infrastruktur von E-Autos und E-Bikes erstellt. Dabei wurden auch Aspekte der Barrierefreiheit berücksichtigt. mehr...
Im Rahmen ihres Elektromobilitätskonzepts „otto fährt elektrisch“ hat die Stadt Magdeburg eine Gestaltungsrichtlinie für die Lade-Infrastruktur von E-Autos und E-Bikes erstellt.
Merklingen: Größter Ladepark der Welt
[27.3.2024] Ein richtungsweisendes Projekt für die Elektromobilität haben die Unternehmen Albwerk und smartlab realisiert: Der Solarcarport am Bahnhof Merklingen ist der derzeit größte Ladepark der Welt und setzt auch bei der Lade-Infrastruktur Maßstäbe. 
 mehr...
Am Bahnhof im baden-württembergischen Merklingen steht der aktuell größte Ladepark der Welt.
STAWAG: HPC-Ladepark in Betrieb
[20.3.2024] Unweit der Aachener Innenstadt hat das Unternehmen STAWAG jetzt einen Schnellladepark in Betrieb genommen, der aus drei Säulen mit insgesamt sechs Ladepunkten besteht. mehr...
STAWAG hat in Aachen jetzt einen dritten HPC-Ladepark in Aachen eröffnet.

Suchen...

 Anzeige

 Anzeige



Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Elektromobilität:
energielenker Gruppe
48155 Münster
energielenker Gruppe
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH
Langmatz GmbH
82467 Garmisch-Partenkirchen
Langmatz GmbH

Aktuelle Meldungen