EW-Medien-2405.15-rotation

Samstag, 18. Mai 2024

STEAG:
Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt


[5.6.2023] Der STEAG-Konzern hat jetzt seinen aktuellen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Der Bericht dokumentiert das Engagement und die Leitlinien des Unternehmens in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Zudem formuliert der Bericht das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden.

Der seit Jahresbeginn in die zwei separat agierenden Gesellschaften Iqony und STEAG Power aufgeteilte STEAG-Konzern hat jetzt seinen aktuellen Konzern-Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Wie das Essener Energieunternehmen mitteilt, dokumentiert es darin sein Engagement und seine Leitlinien hinsichtlich der Bereiche Environmental, Social und Governance. Unter dem Stichwort ESG sei in den vergangenen Jahren ein umfassendes Regelwerk entstanden, um das Handeln von Unternehmen anhand der Kriterien Nachhaltigkeit und guter Unternehmensführung einordnen zu können. Zentrale Botschaft des neuen Nachhaltigkeitsberichts von STEAG sei die Zielvorgabe, als Unternehmen bis 2040 – und damit fünf Jahre früher als gesetzlich vorgegeben – klimaneutral zu werden.
Neben ausführlichen Erläuterungen, inwieweit das Unternehmen in allen Bereichen seines Handelns den einschlägigen ESG-Kriterien Rechnung trägt, gebe der Bericht auch Auskunft darüber, inwiefern STEAG sich zudem an weiteren Vorgaben und Standards wie etwa der Global-Reporting-Initiative (GRI) oder den Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen orientiert: „Schon lange bevor ESG-Kriterien entwickelt und definiert worden sind, haben wir uns als Arbeitgeber aus sozialer Verantwortung heraus darum bemüht, für alle unsere Beschäftigten im In- und Ausland gute Arbeits- und damit Lebensbedingungen zu garantieren. Das reicht von Tarifabschlüssen, die Ausdruck der Wertschätzung der Arbeitsleistung unserer Mitarbeitenden sind, über strikte und konsequent überwachte Arbeitsschutzbestimmungen bis hin zu Angeboten, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in allen Lebensphasen erleichtern oder soziale Teilhabe befördern“, erläutert Andreas Reichel, Vorsitzender der STEAG-Geschäftsführung und zugleich Arbeitsdirektor des Konzerns.
Laut STEAG kommt neben diesem Themenfeld in dem neuen Nachhaltigkeitsbericht insbesondere der Verringerung von Emissionen eine große Bedeutung zu: „Wir haben die zurückliegenden Monate genutzt, um über alle Bereiche des STEAG-Konzerns hinweg Perspektiven für das Erreichen der Klimaneutralität bis 2040 zu erarbeiten“, sagt Andreas Reichel. Dies umfasse nicht nur die im Verlauf dieses Jahrzehnts endende Energieerzeugung aus Steinkohle in Deutschland, sondern betreffe alle Handlungsfelder des Konzerns bis hin zum Fuhrpark und dem Energie-Management der Dienstgebäude.
Mit der Festlegung eines Klimaneutralitätsziels für das eigene Unternehmen will sich STEAG eigenen Angaben zufolge in Gestalt ihrer zu Jahresbeginn neu geschaffenen Konzerntochter Iqony als aktiver Gestalter und damit Ermöglicher einer erfolgreichen Energiewende in Deutschland und darüber hinaus positionieren. (th)

https://www.steag.com

Stichwörter: Unternehmen, STEAG,



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Unternehmen

Pfalzwerke: 88 Millionen Gewinn
[16.5.2024] Der Ludwigshafener Pfalzwerke-Konzern bleibt auf Erfolgskurs und behauptet sich in einem schwierigem Marktumfeld. mehr...
swb: Gute Geschäfte gut für Wärmewende
[16.5.2024] Nach dem Kohleausstieg geht swb weitere Schritte in Richtung Klimaneutralität 2035. Die gute Geschäftsentwicklung sichert dabei Investitionen in die Wärmewende. mehr...
Karsten Schneiker, Vorstandssprecher und Vorstand Technik, skizzierte mit dem Blick auf das swb-Geschäftsjahr 2023 auch die veränderten Rahmenbedingungen.
MVV Energie: Müller kündigt Rücktritt an
[14.5.2024] Der MVV-Vorstandsvorsitzende Georg Müller wird Ende 2024 von seinem Amt zurücktreten. Nach 16 Jahren an der Spitze des Unternehmens strebt er eine geordnete Übergabe an. mehr...
MVV-Chef Georg Müller will zum Jahresende 2024 von seinem Amt zurücktreten.
Bayernwerk: Unternehmen geht all in
[10.5.2024] Mit einer umfassenden Wachstumsoffensive stellt sich das Energieunternehmen Bayernwerk den Herausforderungen der Energiewende. Mit einem Rekordbudget plant die E.ON-Tochter den Ausbau der bayerischen Netzinfrastruktur. mehr...
Bayernwerk-Vorstand: Wir gehen mit einem milliardenschweren Investitionsprogramm „all in“.
EnBW: Milliarden für die Energiewende
[8.5.2024] Auf der Hauptversammlung des Energiekonzerns EnBW verkündet der neue Vorstandsvorsitzende Georg Stamatelopoulos ein Rekordergebnis. Der Gewinn stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 60 Prozent. Nun will EnBW massiv in die Energiewende investieren. mehr...
EnBW-Chef Georg Stamatelopoulos kündigt das größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Unternehmens an.

Suchen...

 Anzeige

 Anzeige

 Anzeige

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
energielenker Gruppe
48155 Münster
energielenker Gruppe
VIVAVIS AG
76275 Ettlingen
VIVAVIS AG
Meriaura Energy Oy
22761 Hamburg
Meriaura Energy Oy
prego services GmbH
66123 Saarbrücken
prego services GmbH
GISA GmbH
06112 Halle (Saale)
GISA GmbH

Aktuelle Meldungen