ANGACOM-2403.05-rotation

Freitag, 19. April 2024

Dortmund:
Studie zur Lade-Infrastruktur


[15.2.2024] Damit die Stadt Dortmund ihre Nutzfahrzeugflotte auf E-Mobilität umstellen kann, muss sie mehr Lademöglichkeiten an den Betriebshöfen schaffen. Eine Studie soll nun zeigen, wie das gelingen kann.

Eine Studie soll aufzeigen, wie die Stadt Dortmund mehr Lademöglichkeiten auf ihren Betriebshöfen schaffen kann. Wie die Stadt mitteilt, ist dies die Voraussetzung dafür, dass die Stadt bei ihrer Nutzfahrzeugflotte verstärkt auf klimafreundliche Antriebstechniken setzen kann.
Seit dem Jahr 2012 ersetze die Stadt Dortmund immer mehr Dieselfahrzeuge ihrer Flotte durch E-Fahrzeuge. Der Anteil der E-Autos bei den leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen sei dadurch stetig gewachsen. Ziel sei es, Dienstfahrten so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten und so einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der städtischen Klimaziele zu leisten.
Aktuell befänden sich 120 reine E-Pkw in der städtischen Flotte. Die Fahrzeuge von Feuerwehr, Kulturbetrieben und Theater seien darin nicht enthalten und würden in der Studie nicht berücksichtigt. Zu den 120 Pkw kämen 54 elektrisch betriebene leichte Nutzfahrzeuge (bis 3,5 Tonnen). Die Elektrifizierungsquote liege bei den Pkw bei rund 64 Prozent und bei den leichten Nutzfahrzeugen bei rund 21 Prozent.
Auch bei den Nutzfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 3,5 Tonnen soll in Zukunft nach und nach Diesel durch E-Antrieb ersetzt werden. Bisher sei die Marktverfügbarkeit in diesen Fahrzeugklassen eingeschränkt gewesen, was sich aber in den kommenden Jahren ändern soll.
In der Machbarkeitsstudie sollen Lösungen für Lademöglichkeiten aufgezeigt und auch die Frage, wie möglichst viel grüner Strom genutzt werden kann, beantwortet werden. Zudem werde geprüft, welche Förderprogramme für den Ausbau der Infrastruktur zur Verfügung stehen und welchen Einfluss die Flotten-Umrüstung auf den CO2-Absenkpfad haben wird.
Die Ergebnisse flößen in das Dortmunder Klimabarometer ein. Wichtige Bausteine für die Studie seien die Erkenntnisse aus dem Teilprojekt „Städtische Mobilität“ für das Handlungsprogramm „Klima-Luft 2030“, der „Masterplan Mobilität 2030“ sowie die europaweite Klimastrategie. Hierzu gehöre auch der Ratsbeschluss zur Beteiligung Dortmunds an der EU-Mission „100 klimaneutrale und intelligente Städte bis 2030“ vom Dezember 2022. Darin werde das Ziel ausgerufen, Klimaneutralität in Dortmund nach Möglichkeit schon bis zum Jahr 2030 zu erreichen.
Die Fahrzeugflotte der Stadt Dortmund verteile sich auf mehr als 30 Standorte im gesamten Stadtgebiet einschließlich der Betriebshöfe. Die meisten Nutzfahrzeuge seien für das Tiefbauamt, das Grünflächenamt und den Eigenbetrieb Stadtentwässerung im Einsatz. (th)

https://dortmund.de

Stichwörter: Elektromobilität, Dortmund



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