Montag, 6. April 2020

U-START-Programm:
Veolia und Thüga suchen Start-ups


[31.10.2019] Neue digitale Lösungen und Geschäftsmodelle für kommunale Energienetze suchen die Energiedienstleister Veolia und Thüga. Interessenten können an einem Start-Up-Wettbewerb teilnehmen und von Projektfinanzierung, Business Coaching und Industrial Mentoring profitieren.

Veolia und Thüga sind nach eigenen Angaben gemeinsam Dienstleister von über 100 Stadtwerken in Deutschland und Partner von BS Energy, den Stadtwerken Braunschweig. Sie planen zukünftige städtische Infrastrukturen und Netze. Beide Partner suchen eine langfristige Zusammenarbeit mit innovativen Start-ups, die eine Lösung für die verschiedene Herausforderungen bieten. Das teilen jetzt beide Unternehmen mit. Dazu gehören die Entwicklung und Wartung digitaler Infrastrukturen und Netzwerke in Städten, digitale Dienste auf der Grundlage kommunaler Infrastrukturen für Endverbraucher (B2C), aber auch für Organisationen (B2B) wie Immobilien, Handel und Produktion, Stadt und Verwaltung.
Start-ups, die an diesem U-START-Programm teilnehmen, profitierten von Projektfinanzierung, Business Coaching und Industrial Mentoring. Dazu gehöre Prototyping, das Testen von Produkten und Dienstleistungen an den Standorten und Einrichtungen von Veolia und Thüga sowie Vorteile durch Marktkenntnisse je nach Reifegrad des Start-ups. Ausgewählte Bewerber werden ihre Lösungen im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im Januar 2020 den Experten von Veolia, Thüga und BS Energy vorstellen. Die Endauswahl der Start-ups erarbeitet dann ein Kooperationsprojekt mit engagierten Mentoren von BS Energy, Thüga und Veolia. Durch ihre Partnerschaft in der Leitung von BS Energy haben die Stadt Braunschweig, Thüga und Veolia bereits ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt, den traditionellen Betrieb eines Stadtwerks neu zu erfinden. „Innovation bedeutet für uns nicht nur, unseren Kunden neue Lösungen zu bieten, sondern auch, wie wir es tun und welche Art von Geschäftsmodellen wir aufbauen“, sagt Matthias Harms, Geschäftsführer von Veolia Deutschland. (ur)

Interessenten können sich bis zum 24. November 2019 für das U-START-Programm hier bewerben. (Deep Link)
https://www.veolia.de
https://www.thuega.de

Stichwörter: Unternehmen, Thüga, Veolia, Start-ups, Digitalisierung, Netze



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Unternehmen

MVV Energie: Neuer Investor steigt ein Bericht
[6.4.2020] Die Aktionäre EnBW und RheinEnergie verkaufen ihre Anteile am Mannheimer Unternehmen MVV Energie an den Vermögensverwalter First State Investments. Mehrheitseigner bleibt die Stadt Mannheim. mehr...
Das Mannheimer Energieunternehmen MVV hat einen neuen strategischen Investor gefunden.
Enervie: Bestes Ergebnis seit Gründung
[6.4.2020] Die Unternehmensgruppe Enervie hat im vergangenen Jahr mit 43,4 Millionen Euro den größten Gewinn seit Gründung erzielt. Die Aktionäre können sich über insgesamt acht Millionen Euro Dividende freuen. mehr...
In eigener Sache: stadt+werk im PDF-Format
[2.4.2020] In der Corona-Krise stellt die K21 media AG alle aktuellen Print-Ausgaben von stadt+werk im PDF-Format kostenfrei und ohne Anmeldeschranke zum Download zur Verfügung. mehr...
enercity: Über drei Milliarden Euro Umsatz
[2.4.2020] Energiedienstleister enercity aus Hannover hat erstmals bei den Umsatzerlösen die Drei-Milliarden-Euro-Marke übertroffen. Auch der Gewinn konnte auf 118,5 Millionen Euro gesteigert werden. mehr...
Setzt weiterhin auf erneuerbare Energien: Der Vorstand von enercity mit der Vorsitzenden Susanna Zapreva.
Stadtwerke Jena: Fördertopf Jena Crowd verdoppelt
[31.3.2020] Die Stadtwerke Jena haben einen Fördertopf für die Corona-Krise auf 2.000 Euro verdoppelt. Wenn jemand für die Jena Crowd spendet, legen die Stadtwerke den gleichen Betrag noch einmal drauf. Das erste Projekt, das dadurch gefördert wird, ist eines zum Nähen von Gesichtsmasken. mehr...
Vanessa König, eine der Inhaberinnen vom kabuff Stoffladen & Café und Mitiniatorin des Jenaer-Projektes, mit einem Modell der Mundmasken.

Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 3/4 2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Unternehmen:

Aktuelle Meldungen