Samstag, 20. August 2022

N-ERGIE:
Bund muss Rettungsschirm aufspannen


[21.7.2022] N-ERGIE-Chef Josef Hasler fordert, ein Rettungsschirm für Stadtwerke müsse lieber heute als morgen aufgespannt werden. Diskussionen über die Zuständigkeit seien nicht zielführend.

Josef Hasler, Chef des Nürnberger Versorgers N-ERGIE, fordert die zeitnahe Ausgestaltung eines Rettungsschirms für Stadtwerke durch den Bund. Josef Hasler, Vorstandschef des Nürnberger Versorgers N-ERGIE, fordert die zeitnahe Ausgestaltung des vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) geforderten Rettungsschirms für Stadtwerke durch den Bund (wir berichteten). Zuletzt seien die Gespräche dazu ins Stocken geraten, da darüber diskutiert wurde, ob Bund, Länder oder Kommunen für die Umsetzung zuständig seien. Dass die Rettung der kommunalen Versorger Sache der Kommunen und der Länder sein soll, sei nicht nachvollziehbar. Der N-ERGIE-Chef sieht hier die Bundesregierung in der Pflicht. „Die Stadtwerke als Grundversorger dürfen nicht vergessen werden, sondern ihnen sollte neben Unternehmen wie Uniper frühzeitig Hilfe zugesichert werden“, sagt Hasler. Sollten Stadtwerke angesichts der unvorhersehbaren Lage in Schieflage geraten, würde der Regierung gar nichts anderes übrig bleiben, als finanziell zu unterstützen. Hasler: „Deshalb muss der Schirm lieber heute als morgen aufgespannt werden. Lange Diskussionen sind hier nicht zielführend. Jetzt muss gehandelt werden.“ (al)

https://www.n-ergie.de

Stichwörter: Politik, N-ERGIE, Gaskrise, Rettungsschirm

Bildquelle: N-ERGIE / Torsten Hönig

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