Mittwoch, 28. Februar 2024

Berliner Energietage:
Wärmewende muss zügig kommen


[5.5.2023] Bei den Berliner Energietagen haben BEE und VKU die Ambitionen der Bundesregierung zur Wärmewende begrüßt.

Im Rahmen der Berliner Energietage 2023 haben der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) die Ambitionen der Bundesregierung für die Wärmewende begrüßt, aber auch eine zügige Umsetzung der Maßnahmen gefordert und sich deutlich für eine soziale Ausgestaltung der Transformation ausgesprochen. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, brauchen Unternehmen, Eigentümer und Vermieter nach Ansicht von VKU und BEE vor allem Investitions- und Planungssicherheit.
Soziale Härten sind zu vermeiden. Auf der gemeinsamen Veranstaltung „65 Prozent Erneuerbare Energien für neue Heizungen – Grundlage einer effizienten Wärmewende?“ haben die Verbände zusammen mit Vertretern aus Landes- und Bundesministerien die Anforderungen der Wärmewende diskutiert.
Wolfram Axthelm, Geschäftsführer des BEE, sagt: „Es braucht für deren Implementierung einen stabilen politischen Rahmen mit klaren Zielmarken und eine substanzielle Förderung. Diese Förderung muss im Wohneigentum sozial gestaffelt und für den Mietwohnungsbestand ausreichend hoch sein, um den Einbau einer neuen oder den Austausch einer alten Heizung zu beschleunigen. Dabei dürfen einzelne erneuerbare Technologien nicht ausgeschlossen werden, da sonst Kostensteigerungen und Akzeptanzverlust drohen. Bundesregierung und Parlament müssen hierfür den Rahmen schaffen."
Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des VKU, erklärt: „Es gibt nicht die Ideallösung, die flächendeckend und überall am besten passt. Wärme ist ein lokales Produkt. Mit dem Instrument der kommunalen Wärmeplanung können im Versorgungsgebiet vor Ort die besten und effizientesten Lösungen entwickelt werden. Dabei sollten die Wärmewende ganzheitlich betrachtet und örtlich vorhandene Infrastrukturen mit ihrem Dekarbonisierungspotenzial berücksichtigt werden. Dies gilt auch für die Gasnetze und ihre Umrüstung auf klimaneutrale Gase, also auf grünen Wasserstoff oder etwa Biomethan.“ (ur)

https://www.bee-ev.de

Stichwörter: Politik, Wärmewende, BEE, VKU



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik

BET-Studie: Weitblick in der Personalplanung
[9.2.2024] Eine aktuelle Studie zeigt, dass Energieversorgungsunternehmen (EVU) für die grüne und digitale Transformation nicht nur in Technologien, sondern auch in eine zukunftsorientierte Personalplanung investieren müssen. mehr...
PPA: Lieferverträge einfach abschließen
[8.2.2024] Ein neuer Standardvertrag soll kleinen Unternehmen und Stadtwerken die Beschaffung von Ökostrom erleichtern. Der Vertrag soll die Herausforderungen beim Abschluss von Power Purchase Agreements (PPAs) minimieren. mehr...
Saarland: Auftakttreffen zur Wärmeplanung
[7.2.2024] Die Bundesregierung beabsichtigt, dem Saarland knapp sechs Millionen Euro für die Kommunale Wärmeplanung zur Verfügung zu stellen. Dies teilte der saarländische Wirtschaftsminister Jürgen Barke jetzt bei einer Auftaktveranstaltung zur Umsetzung der Kommunalen Wärmeplanung mit. mehr...
Kraftwerksstrategie: Verbände begrüßen Einigung
[6.2.2024] Die Bundesregierung hat sich auf die Förderung von wasserstofffähigen Gaskraftwerken geeinigt. Branchenverbände begrüßen die Kraftwerksstrategie, betonen aber die Bedeutung der Kraft-Wärme-Kopplung für die Energieversorgung. mehr...
Bundesregierung: Einigung bei der Kraftwerksstrategie
[5.2.2024] Die Bundesregierung hat eine neue Kraftwerksstrategie beschlossen. Damit fördert der Bund den Bau moderner, flexibler und umweltfreundlicher Kraftwerke, die auch Wasserstoff als Energieträger nutzen können. mehr...

Suchen...

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
GIS Consult GmbH
45721 Haltern am See
GIS Consult GmbH
SMIGHT GmbH
76185 Karlsruhe
SMIGHT GmbH
VOLTARIS GmbH
67133 Maxdorf
VOLTARIS GmbH

Aktuelle Meldungen