Dienstag, 23. April 2024

Stadtwerke Münster:
LoRaWAN hilft bei BHKW-Wartung


[16.3.2023] Die Stadtwerke Münster optimieren mithilfe von LoRaWAN ihre Betriebsführungsprozesse. Dadurch wird auch die Wartung der Blockheizkraftwerke effizienter.

Stadtwerke Münster: LoRaWAN-Module erleichtern die Wartung von Blockheizkraftwerken. Die Instandhaltung ihrer 70 dezentral über das Stadtgebiet verteilten Blockheizkraftwerke (BHKW) gehört zu den Kernaufgaben der Stadtwerke Münster, ist aber in den vergangenen Jahren zu einer immer größeren Herausforderung geworden. Denn mit der Anzahl der zu betreuenden BHKW-Module hat sich auch der Arbeitsaufwand vervielfacht. Hinzu kommt ein zunehmendes Verkehrsaufkommen im Stadtgebiet Münster und damit längere Anfahrtszeiten zu den Anlagen. Für eine vorausschauende Arbeitsplanung lagen dann oft nicht genügend Informationen über die Situation vor Ort im BHKW vor. „Die Blockheizkraftwerke sind ein wesentlicher Bestandteil unserer klimafreundlichen Wärme-Infrastruktur, die wir perspektivisch weiter ausbauen wollen“, sagt Markus Bieder, Leiter Wärme- und Stromerzeugung, Erneuerbare Wärme. Dafür digitalisiert das Unternehmen die Anlagenüberwachung und setzt in seinen Blockheizkraftwerken eigens mit einem Partner entwickelte LoRaWAN-Module ein.
Die Module können genügend Daten für detaillierte Meldungen über das stadtwerkeeigene LoRaWAN-Funknetz an eine Internet-of-Things-Plattform (IoT-Plattform) übertragen. Das können zum Beispiel Störsignale, Vor- und Rücklauftemperaturen, Raumtemperaturen und Hochwassermeldungen sein. Von der IoT-Plattform aus werden die Daten von einer Software übernommen, analysiert und das Ergebnis der Auswertung visuell dargestellt. „Mit dieser Technologie erhalten wir ein erweitertes Informationsbild über die einzelnen Anlagen, das uns bei der Betriebsführung hilft und zum Beispiel Wartungsarbeiten besser planen lässt“, erklärt Bieder weiter. „Zukünftig werden wir die Module auch für ergänzende Anwendungen nutzen, Potenziale heben und so den Personalaufwand für die Instandhaltung unserer aktuellen und zukünftigen Anlagen gezielt steuern können.“ (ur)

https://www.stadtwerke-muenster.de

Stichwörter: Kraft-Wärme-Kopplung, Stadtwerke Münster, LoRaWAN, BHKW, Wartung

Bildquelle: Stadtwerke Münster

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Kraft-Wärme-Kopplung

Gotha: Spatenstich für iKWK erfolgt
[11.4.2024] Mit dem Spatenstich für eine innovative Kraft-Wärme-Kopplungsanlage haben die Stadtwerke Gotha jetzt den Startschuss für die Dekarbonisierung ihrer Fernwärmeversorgung gegeben. mehr...
Spatenstich für den Bau einer innovativen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage.
MAMotec: Effizienter Gasmotor vorgestellt
[21.3.2024] MAMotec bringt einen neuen Gasmotor für Blockheizkraftwerke auf den Markt. Der MAG24.4 zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad und die Möglichkeit der klimaneutralen Strom- und Wärmeerzeugung aus. mehr...
Der MAG24.4 erreicht mit einer Leistung von 27 kW bei 1.500 Umdrehungen pro Minute und einem Hubraum von 2,5 Litern Spitzenwerte bei der Effizienz
Serie KWK: Potenziale kombinierter Systeme Bericht
[6.3.2024] Die Europäische Union arbeitet intensiv an übergeordneten Leitlinien für das europäische Strommarktdesign. Ein Vorhaben, das auch die Zukunft der Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland maßgeblich beeinflussen wird. mehr...
Thüga: Positionspapier zur KWK
[5.3.2024] Thüga setzt sich für eine zügige und nachhaltige Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes ein. KWK sei für die Energieversorgung unverzichtbar und ergänze wirkungsvoll die Kraftwerksstrategie der Bundesregierung, heißt es in einem Positionspapier. mehr...
Thüga-Vorstandsvorsitzender Constantin H. Alsheimer fordert eine zügige Novellierung des KWKG.
Kraftwerksstrategie: Forderungen des B.KWK
[22.2.2024] Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung begrüßt die Kraftwerksstrategie der Bundesregierung und drängt auf eine zügige Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes, um die Energieversorgung weiter zu stärken. mehr...
Block Fortuna: B.KWK fordert klare Perspektiven und Investitionssicherheit für den Bau neuer KWK-Anlagen.