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Thüringen:
Energiewende von unten


[5.9.2013] Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig will die Bürger von der Energiewende profitieren lassen. Er wirbt deshalb für mehr Bürgerbeteiligung.

Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig will die Bürger an der Energiewende teilhaben lassen. Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) hat gemeinsam mit dem Dachverband BürgerEnergie Thüringen (BETh) und der Thüringer Energie GrennTech-Agentur (ThEGA) dafür geworben, Bürger und Kommunen künftig besser an der Energiewende zu beteiligen. „Wir wollen eine Energiewende von unten, von der möglichst alle Bürgerinnen und Bürger profitieren“, sagte Machnig Ende vergangenen Monats (30. August 2013) bei einer Informationsveranstaltung in Erfurt. Die erneuerbaren Energien seien mit ihrer Dezentralität wie geschaffen für mehr Bürgerbeteiligung. Damit könne Wertschöpfung in der Region gehalten und die nach wie vor hohe Akzeptanz der Energiewende gesichert werden. Allerdings werde das Engagement von Bürgern und Kommunen durch fehlende Planungs- und Investitionssicherheit auf Bundesebene, durch rechtliche Hürden und mangelnde Information zu oft ausgebremst. Die Potenziale seien in diesem Bereich bei Weitem nicht ausgeschöpft. Das betreffe insbesondere den Osten Deutschlands. Dort gebe es nicht genügend Kapital für Energie-Investitionen. „Das einzige Mittel dagegen ist es, das Engagement von Verbrauchern und Kommunen vor Ort zu stärken“, sagte Machnig. „Wir brauchen sichere Beteiligungsmodelle für Bürger, eine Stärkung des Genossenschaftsmodells und mehr wirtschaftliche Handlungsfreiheit der Kommunen.“ (ma)

http://www.thega.de
http://www.thueringen.de

Stichwörter: Politik, Matthias Machnig, BürgerEnergie Thüringen (BETh), Thüringer Energie GrennTech-Agentur (ThEGA), Thüringen

Bildquelle: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

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