Dienstag, 27. September 2022

Smarte Städte und Regionen:
Bund fördert Modellvorhaben


[20.11.2018] Ab dem kommenden Jahr will der Bund Modellvorhaben für Smart Cities sowie smarte Landregionen fördern. Die Federführung übernehmen das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Der Bund will Modellvorhaben für die digitale Stadt und smarte ländliche Regionen fördern. Wie die Bundesregierung mitteilt, will das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ab dem Jahr 2019 nicht nur Smart-City-Modellprojekte fördern, sondern mit dem Smart-City-Dialog (wir berichteten) auch den nationalen und internationalen Erfahrungsaustausch zu stadtentwicklungspolitischen Fragen der Digitalisierung ausbauen. Vorgesehen sei die Förderung integrierter Smart-City-Strategien und deren Umsetzung mit Investitionen in Modellkommunen, der Wissenstransfer und Kompetenzaufbau sowie eine Begleitforschung und Evaluation der Projekte. Außerdem soll ein internationales Smart-City-Netzwerk mit ausgewählten Partnerländern aufgebaut werden.
2019 ist der Start der ersten Staffel mit rund zehn Modellprojekten geplant. Ausgehend von der Smart City Charta der Dialogplattform Smart Cities sollen Kommunen unterstützt werden, Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine zukunftsorientierte und verantwortungsvolle Stadtentwicklung frühzeitig zu erkennen, Fehlentwicklungen zu vermeiden und die Technik in den Dienst der Menschen vor Ort zu stellen. In der Gesamtlaufzeit der Maßnahme sollen vier Staffeln mit insgesamt rund 50 Modellprojekten gefördert werden. Ab 2019 sind die Einrichtung einer Geschäftsstelle zum Smart-City-Dialog und die Durchführung von Veranstaltungen veranschlagt.
Unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) steht das Modellvorhaben Smarte LandRegionen, in dessen Rahmen in ausgewählten Räumen regionale Digitalisierungsstrategien unterstützt werden sollen. Das Modellvorhaben soll insbesondere die Chancen in den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Versorgung mit Waren und Dienstleistungen, soziale Angebote oder Vereinsleben auf dem Land ausloten und gewinnbringend für die Menschen vor Ort verwirklichen. Ziel ist es laut der Bundesregierung, intelligente und übertragbare Lösungen für zukunftsfähige ländliche Räume zu finden, die in einen einheitlichen technischen Rahmen gebettet sind. Der Praxistest soll sicherstellen, dass später möglichst viele Regionen in Deutschland gleichermaßen von den neu entwickelten digitalen Anwendungen profitieren können. Gefördert werde zum einen eine Forschungseinrichtung, die in einem Pilotprojekt ein solches digitales Ökosystem und die zugrunde gelegte Software-Plattform konzipiert und entwickelt. In einem Wettbewerb sollen die teilnehmenden Landkreise ausgewählt werden. Sie entwickeln unter Einbezug der Bürger gemeinsam mit der Forschungseinrichtung entsprechend ihrer konkreten Bedarfe digitale Dienste und führen diese vor Ort ein. Im ersten Quartal 2019 soll die Vorbereitungsphase und 2020 die Umsetzungsphase von Smarte LandRegionen starten. (ve)

http://www.bundesregierung.de

Stichwörter: Smart City, Förderung, Smart-City-Dialog



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City

Smart City Studie 2022: Städte verpassen die Digitalisierung
[22.9.2022] Die Unternehmensberatung Haselhorst Associates hat ihr Smart-City-Ranking 2022 publiziert. Dafür wurden 407 der größten Städte Deutschlands untersucht. Ähnlich wie im Vorjahr lautet das Fazit: Die Umsetzung von Smart-City-Maßnahmen geht zu zögerlich voran und stagniert sogar. mehr...
SmartCity-Summit.Niederrhein: Fachkongress geht in die zweite Runde
[16.9.2022] Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr, versammelt Mönchengladbach am 23. November erneut Teilnehmende aus dem öffentlichen Sektor, der Industrie, Führungskräfte des Mittelstands, Start-ups, Digitalisierungsexperten sowie handelnde Akteure aus Kommunen, Institutionen, Verbänden, Wissenschaft und Forschung zum SmartCity-Summit.Niederrhein. mehr...
Gaia-X 4 Future Mobility: Materna bringt sich ein
[12.9.2022] Materna wirkt an der Europa-Initiative Gaia-X 4 Future Mobility mit. Zum einen entwickelt der IT-Dienstleister einen Mobilitätsdatenraum für den sicheren, souveränen Datenaustausch zwischen Fahrzeugen und Komponenten der Verkehrsinfrastruktur mit. Zum anderen bringt er seine Expertise im Aufbau von Datenökosystemen ein. mehr...
SmartCity Cologne: Planted ist Kölns KlimaStar
[7.9.2022] Die SmartCity Cologne-Konferenz hat nach Angaben der Veranstalter starke Impulse in die Domstadt ausgesendet. Das Start-up Planted ist Kölns KlimaStar 2022. mehr...
SWM: Containercheck mit LoRaWAN
[6.9.2022] In einem Pilotprojekt mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb führen die Stadtwerke München einen Sensorentest für ein umfassendes Container-Tracking durch. Zum Einsatz kommt dabei das unternehmenseigene LoRaWAN. mehr...

Suchen...

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 7/8 2022
stadt+werk, Ausgabe 5/6 2022
stadt+werk, Ausgabe 3/4 2022
stadt+werk, Ausgabe 1/2 2022
stadt+werk, Ausgabe 9/10 2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Savosolar GmbH
22761 Hamburg
Savosolar GmbH
IVU Informationssysteme GmbH
22846 Norderstedt
IVU Informationssysteme GmbH
Uniper
40221 Düsseldorf
Uniper
rku.it GmbH
44629 Herne
rku.it GmbH

Aktuelle Meldungen