Dienstag, 22. Juni 2021

Stadtwerke Ahrensburg:
Glasfaserausbau fix abgeschlossen


[12.5.2021] Den Glasfaserausbau in Ahrensburg und in Teilen der Gemeinde Ammersbek in Schleswig-Holstein haben die Stadtwerke Ahrensburg deutlich schneller als geplant abgeschlossen.

Die Stadtwerke Ahrensburg in Schleswig-Holstein haben die gesamte Stadt sowie Teile der Gemeinde Ammersbek mit einem neuen und modernen Glasfasernetz ausgebaut. Im bundesweiten Vergleich ist Ahrensburg damit Vorreiter. Jeder Haushalt kann sich ans Glasfasernetz anschließen lassen und von der schnellen, zukunftssicheren Datenübertragung profitieren, teilen die Stadtwerke mit. Die Übertragungsrate reiche aktuell bis zu einem Gigabit/s und die Glasfaser biete noch wesentlich mehr Potenzial. Lars Seckler, Leiter Telekommunikation und Glasfasernetz Stadtwerke Ahrensburg, berichtet: „Als wir 2012 mit dem Ausbau begonnen haben, hatten wir uns vorgenommen, diesen bis 2023 abzuschließen. Als wir sahen, wie schnell der Bedarf an ultraschnellen Übertragungsraten steigt, in Unternehmen ebenso wie in Privathaushalten, haben wir kurzerhand umgeplant: Wir haben 2016 unser eigenes Signal SchlossMEDIA eingeführt und das Ende der Tiefbauarbeiten in Ahrensburg auf 2020 vorgelegt – und eingehalten.“

Reines Glasfasernetz

Bei dem Angebot der Stadtwerke Ahrensburg handelt es sich um ein reines Glasfasernetz. Der Fachbegriff dafür lautet FTTH (Fibre to the Home – Glasfaser bis ins Haus). Es transportiert die Daten vom Absender bis zum Empfänger ausschließlich über optische Signale, informieren die Stadtwerke. Die Internet-Nutzer würden dadurch exakt die Datenübertragungsrate erhalten, die sie buchen. Die Stadtwerke Ahrensburg bieten laut eigener Angabe mit ihrem Produkt SchlossMEDIA Übertragungsraten von 100 Mbit/s bis 1.000 Mbit/s an. Zum Vergleich: Bei der in Deutschland häufig verwendeten Vectoring-Technologie bestehe nur ein Teil der Leitungen aus Glasfaser. Das letzte Wegstück vom Kabelverzweiger bis zum Nutzer seien Kupferkabel. Diese würden die Übertragung auf dem Weg bis ins Haus wie ein Nadelöhr drosseln.

Immer mehr Geräte im Netz

„Homeoffice und Homeschooling haben noch einmal gezeigt, wie wichtig eine stabile Internet-Verbindung ist“, betont Lars Seckler. „Die Anzahl der Geräte, die in einem Haushalt verwendet werden, ist die letzten Jahre immens gestiegen: Smartphones, Tablets, Fernseher, Computer, selbst Haushaltsgeräte benötigen Internet. Die Nutzer streamen Filme oder surfen in den sozialen Medien – das Laden von Bild- und Videodateien mit großem Datenvolumen ist heute selbstverständlich und das sollte eine zukunftsfähige Internet-Anbindung auch sein.“ Julia Fest, Geschäftsführerin Stadtwerke Ahrensburg, berichtet: „Ahrensburg gehört jetzt zu den modernsten Internet-Standorten Deutschlands. Glasfaser sehen wir als Daseinsvorsorge. Die Nutzer können ultraschnell und störungsfrei an mehreren Geräten gleichzeitig riesige Datenmengen down- und uploaden. Das Glasfasernetz erhöht die Lebensqualität in Ahrensburg: Es steigert die Attraktivität als Standort für Unternehmen und als Wohnort für Familien.“ Um die Infrastruktur für das zukunftssichere Glasfasernetz aufzubauen, haben die Stadtwerke Ahrensburg rund 20 Millionen Euro investiert, so der Bericht des kommunalen Unternehmens. (co)

https://www.stadtwerke-ahrensburg.de

Stichwörter: Breitband, Stadtwerke Ahrensburg, Ahrensburg, Ammersbek, Glasfaser



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