Donnerstag, 25. April 2019

EnBW:
Neues Tarifmodell für Fahrstrom


[1.2.2019] Ab März wird an EnBW-Ladesäulen nur der Strom berechnet, der tatsächlich geladen wurde. Die Kilowattstunde (kWh) kostet dann 39 Cent an Normallade- und 49 Cent an Schnellladestationen.

Ab März wird an EnBW-Ladesäulen nur der Strom berechnet, der tatsächlich geladen wurde. EnBW führt einen neuen Tarif für das Laden von Elektroautos ein. Wie der Energiekonzern meldet, wird ab März 2019 an den rund 25.000 Ladepunkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz nur der Strom berechnet, der tatsächlich geladen wurde. Die Kilowattstunde (kWh) koste dann 39 Cent an Normallade- und 49 Cent an Schnellladestationen. Zudem gebe es einen Viellader-Tarif, der um 10 Cent je kWh günstiger ist.
Laut EnBW verzichtet der neue Ladetarif auf versteckte Kosten, wie eine Zeitkomponente, Startgebühren für den Ladevorgang sowie Gebühren für das Laden an Stationen anderer Anbieter oder im Ausland. Auch sonstige Nutzungseinschränkungen wie Höchstlademengen gebe es nicht. Marc Burgstahler, bei EnBW für Elektromobilität verantwortlich, erklärt: „Unser Standard-Tarif ist ideal für alle, die flexibel mobil sein und ohne Vertragsbindung laden wollen. Wer mit seinem Elektroauto hingegen viel unterwegs ist, profitiert von den Konditionen unseres Viellader-Tarifs.“
Für ein optimales Kundenerlebnis rund um E-Mobilität sorge die EnBW mobility+ App mit zahlreichen Funktionen: Sie finde die nächste freie Ladestation, wickle den Bezahlvorgang ab und analysiere je nach Bedarf Lade- und Fahrverhalten. Bei langen Standzeiten erhalten Kunden eine Erinnerung zur schnellen Freigabe des Ladepunkts über die EnBW mobility+ App. (al)

http://www.enbw.com

Stichwörter: Elektromobilität, EnBW, EnBW mobility+ App

Bildquelle: Joel Micah Miller / EnBW

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

Hamburg: Per E-Scooter über den Campus flitzen
[25.4.2019] Die Freie und Hansestadt Hamburg will bei der Etablierung von E-Scootern in Deutschland einer der Pioniere sein. In Kooperation mit dem Hersteller hive werden die flotten Flitzer jetzt auf dem Forschungscampus von DESY erprobt. mehr...
Von der Erprobung der E-Scooter auf dem DESY-Forschungscampus will auch die Freie und Hansestadt Hamburg profitieren.
IVU / ebusplan: Software für Elektrobusse
[23.4.2019] Die Unternehmen IVU Traffic Technologies und ebusplan haben ein Joint Venture gegründet. Ziel ist die Entwicklung von Software-Lösungen für Elektrobusse. mehr...
Joint Venture von IVU Traffic Technologies und ebusplan entwickelt innovative Software-Lösungen für Elektrobusse.
Elektromobilität: Leitfaden für die Infrastruktur Bericht
[17.4.2019] Immer mehr Elektrofahrzeuge verkehren auf Deutschlands Straßen. Damit nimmt auch der Bedarf an Ladesäulen zu. Wie Kommunen ihre Infrastruktur in fünf Schritten bedarfsgerecht ausbauen können, zeigt ein Leitfaden des Unternehmens endura kommunal. mehr...
Mit zunehmender Verbreitung von Elektrofahrzeugen wird auch die kommunale Lade-Infrastruktur immer wichtiger.
Stadtwerke Gütersloh: E-Roller erweitern Sharing-Marke
[12.4.2019] Zuwachs verzeichnet die Sharing-Marke „deins & meins“ der Stadtwerke Gütersloh: Ab Anfang Mai können neben den E-Autos auch E-Roller ausgeliehen werden. mehr...
Testen die E-Roller der Stadtwerke Gütersloh: Bürgermeister Henning Schulz (l.) und Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Libuda.
Köln: Stadtweit E-Autos laden
[9.4.2019] In Köln soll mit dem Aufbau einer stadtweiten Lade-Infrastruktur für E-Autos begonnen werden. Für den technischen Betrieb der Ladesäulen werden die Stadtwerke verantwortlich sein. mehr...