EW-Medien-2405.15-rotation

Dienstag, 28. Mai 2024
Sie befinden sich hier: Startseite > Themen > Geothermie > Wo bohren?

badenovaWÄRMEPLUS:
Wo bohren?


[8.3.2023] Das Projekt Erdwärme-Breisgau soll die Wärmewende in der Region vorantreiben. Derzeit erarbeitet ein geologischer Expertenrat gemeinsam mit badenovaWÄRMEPLUS, welche Standorte sich besonders für eine Bohrung eignen.

Es sucht eine Antwort auf die Frage: „Wo bohren?“ – Impulsfahrzeug für 3D-Seismik. Im Rahmen des Projekts Erdwärme-Breisgau erarbeitet derzeit ein eigens einberufener geologischer Expertenrat gemeinsam mit badenovaWÄRMEPLUS, welche Standorte sich besonders für eine Bohrung eignen. Wie das Unternehmen Badenova mitteilt, steht das Projekt im Kontext der von ihm angestrebten Wärmewende in der Region. Vorstand Heinz-Werner Hölscher erklärt: „Wir wollen bis 2035 nicht nur die Wärmeversorgung ausbauen, sondern auch unsere gesamte Wärmeerzeugung komplett auf erneuerbare Energiequellen umstellen.“
Das Geothermieprojekt Erdwärme-Breisgau im heimischen Oberrheingraben ist laut Badenova eines der Leuchtturmprojekte auf dem Weg zum neuen Wärmeziel. Nach der positiven Bewertung des Vorhabens durch einen eigens gegründeten Bürgerschaftsrat und einer Informations- und Anzeigenkampagne in ausgewählten Kommunen hätte badenovaWÄRMEPLUS zuletzt Untergrundmessungen mittels 3D-Seismik im Potenzialgebiet durchgeführt. „Die gewonnenen Daten werden aktuell ausführlich bewertet und interpretiert“, erläutert Projektleiter Simon Laub.
Badenova zufolge hatte badenovaWÄRMEPLUS zur Auswertung der Daten ausgewählte geologische und geophysikalische Experten verschiedener Fakultäten wie der TU Darmstadt, der Universität Basel oder dem Fraunhofer IEG zu Rate gezogen. Simon Laub beschreibt: „Diese Experten verfügen über ein sehr spezifisches und auf die Region bezogenes Fachwissen zu Aspekten wie Tektonik, geologisches Reservoir oder der Zusammensetzung des Untergrunds. Mit ihrer Hilfe konnten wir den Mehrwert der Datenauswertungen noch einmal immens steigern und viele zusätzliche interessante Schlüsse und Erkenntnisse ziehen.“
Aufgrund der Datenmenge und der zusätzlichen Erkenntnisse brauche badenovaWÄRMEPLUS noch etwas Zeit, um das Bohrziel auf einen oder mehrere Standorte einzugrenzen. „Noch zeigen die Daten mehrere interessante Zielgebiete, die aber erst im größeren Zusammenhang mit dem gesamten Potenzialgebiet bewertet werden können“, sagt Laub. Für den Herbst dieses Jahres ist laut Badenova eine Standortuntersuchung inklusive Bohrziele geplant. Zuvor werde aber auch hier eine erneute Tagung und Bewertung der Ergebnisse durch den geologischen Expertenrat im Sommer. (th)

https://erdwärme-breisgau.de
https://badenovawaermeplus.de/geothermie

Stichwörter: Geothermie, Badenova, badenovaWÄRMEPLUS, Erdwärme-Breisgau

Bildquelle: badenova AG & Co. KG

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Geothermie

Stadtwerke Husum: Großes Potenzial für Geothermie
[26.4.2024] Die Stadtwerke Husum treiben die Nutzung der Geothermie voran. Eine neue Studie zeigt vielversprechende Thermalwasservorkommen in 2.000 bis 2.500 Metern Tiefe. mehr...
Burgwedel: Geothermisches Wärmenetz geplant
[25.4.2024] In Burgwedel soll mithilfe von Erdwärme eine klimafreundliche Wärmeversorgung aufgebaut werden. In einer Kooperation zwischen der Stadt, der Norddeutschen Erdwärme Gewinnungsgesellschaft und enercity soll ein nachhaltiges Nahwärmenetz entstehen. mehr...
In Burgwedel soll mithilfe von Erdwärme eine klimafreundliche Wärmeversorgung aufgebaut werden.
Bayern: Neue Karten im Energie-Atlas
[16.4.2024] Nutzerinnen und Nutzern des Energie-Atlas Bayern stehen ab sofort neue Karten zur Verfügung. Planerinnen und Planer sowie Bürgerinnen und Bürger erhalten mithilfe des Atlas eine Ersteinschätzung, wo die Nutzung der oberflächennahen Geothermie möglich ist. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Strategie zur Geothermie-Nutzung
[10.4.2024] Das Land Nordrhein-Westfalen will jetzt den Ausbau der Geothermie mit einem Masterplan voranbringen. Er wurde jetzt von der Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur vorgestellt. mehr...
Prenzlau: Förderung für Geothermie
[6.3.2024] Mit einem Förderscheck in Höhe von 8,28 Millionen Euro unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz jetzt ein Geothermieprojekt der Stadtwerke Prenzlau. mehr...
Übergabe des Förderschecks an die Stadtwerke Prenzlau.

Suchen...

 Anzeige

 Anzeige

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Langmatz GmbH
82467 Garmisch-Partenkirchen
Langmatz GmbH
Meriaura Energy Oy
22761 Hamburg
Meriaura Energy Oy
ITC AG
01067 Dresden
ITC AG

Aktuelle Meldungen