Freitag, 22. Juni 2018

EWE:
Mobilitätsgesellschaft WAYDO gegründet


[16.2.2018] Das Geschäftsfeld Mobilität will der Energieversorger EWE auf eigene Beine stellen und hat dazu das Unternehmen WAYDO gegründet.

Das Unternehmen EWE hat sein bundesweites Mobilitätsgeschäft eigenen Angaben zufolge jetzt in einem neuen Unternehmen gebündelt. Sitz der Gesellschaft namens WAYDO ist Oldenburg. „Bereits im Jahr 2014 hat EWE mit der Gründung des Kompetenz-Centers Mobilität frühzeitig die Weichen für die Mobilität von Morgen gestellt und das Produktportfolio erfolgreich aufgebaut. Heute ist EWE VERTRIEB führender Betreiber von öffentlicher Lade-Infrastruktur im Nordwesten, mit über 400 Ladepunkten. Darüber hinaus betreibt EWE im Flottensegment deutschlandweit mehrere hundert Ladepunkte – Tendenz steigend“, erklärt WAYDO-Geschäftsführer Rainer Raddau den Hintergrund. Um den wachsenden Anforderungen des Marktes schnell und dynamisch begegnen zu können, habe sich der EWE-Vorstand entschieden, das Geschäftsfeld Mobilität beziehungsweise Elektromobilität auf eigene Beine zu stellen. „Mit der nötigen Flexibilität am Markt können wir schon heute ländlichen und urbanen Entwicklungen begegnen, indem wir zum Beispiel Quartierslösungen, Sharing-Konzepte oder Ladelösungen für Wohnungswirtschaften entwickeln. Zudem erhoffen wir uns durch die Gründung von WAYDO insbesondere einen leichteren Zugang zu potenziellen Partnern“, so Rainer Raddau. Der Name WAYDO, als Wortschöpfung aus den englischen Wörtern „way“ für Weg und „do“ für handeln steht Raddau zufolge dafür, dass es gilt, den Weg in die mobile Zukunft nicht nur zu beschreiten, sondern ihn aktiv zu gestalten. „Dieser Weg wird ohne moderne Mobilitätskonzepte nicht zu bewältigen sein“, sagt Raddau. (bs)

www.way.do

Stichwörter: Elektromobilität, EWE AG, Unternehmen, WAYDO



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

Thüga / trurnit: Online-Plattform zur Elektromobilität
[19.6.2018] Thüga und trurnit launchen eine Online-Plattform rund um das Thema Elektromobilität. Die Plattform soll darüber hinaus als Vertriebstool für Stadtwerke dienen. mehr...
Thüga und trurnit launchen E-Mobilitätsplattform.
PwC-Studie: EVU handeln halbherzig
[13.6.2018] Bis zum Jahr 2020 sollen nach dem Willen der Bundesregierung 100.000 zusätzliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge in Deutschland errichtet werden. Laut einer aktuellen Studie von PwC ist dieses Ziel derzeit in weiter Ferne. mehr...
PwC-Studie: Energieversorger sind beim Aufbau einer öffentlicher Lade-Infrastruktur für E-Fahrzeuge aktiv, sie betreiben aber noch zu wenige Ladesäulen.
Hessen: Neuer Impuls für E-Mobilität
[12.6.2018] Die hessische Landesregierung fördert jetzt auch den Bau von Ladesäulen für E-Fahrzeuge auf Firmengeländen. Rund 3,5 Millionen Euro stehen dafür bereit. mehr...
Tübingen: Lade-Infrastruktur wird ausgebaut
[8.6.2018] Die Stadtwerke Tübingen bauen die Lade-Infrastruktur für Elektroautos kräftig aus: Bis Ende 2019 sollen 44 neue Ladepunkte in Tübingen und Umgebung bereitstehen. mehr...
Oberbürgermeister Boris Palmer (l.) lässt sich von swt-Bereichsleiter Hanno Brühl die Funktionsweise der neuen E-Ladestation am Tübinger Freibad erklären.
ESWE: 20 E-Ladesäulen für Wiesbaden
[7.6.2018] Für die Wiesbadener geht es ab sofort noch einfacher in Richtung Zukunft: Im Stadtgebiet stellt der Energiedienstleister ESWE Versorgung 20 Ladesäulen mit 40 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge auf. mehr...
Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, beim Aufladen an einer ESWE-Ladesäule.