IQPC2

Mittwoch, 19. September 2018

enviaM:
106 Ladestationen für Ostdeutschland


[10.7.2018] enviaM baut 106 neue öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektroautos. Dafür erhält der Energiedienstleister Fördermittel aus dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur.

Das Unternehmen envia Mitteldeutsche Energie (enviaM) wird seine öffentliche Lade-Infrastruktur in Ostdeutschland erweitern. Bis zum Frühjahr 2019 will der Energiedienstleister nach eigenen Angaben seine Anzahl an Ladestationen für Elektroautos in der Region vervierfachen. Dafür erhält die Unternehmensgruppe Fördermittel aus dem zweiten Aufruf des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI. Geplant sind 106 neue Ladesäulen. „enviaM unterstützt die Entwicklung der Elektromobilität in Ostdeutschland seit vielen Jahren“, sagt Andreas Auerbach, Vertriebsvorstand von enviaM. „Der flächendeckende Ausbau des Ladenetzes ist dabei eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg. Mit Unterstützung der Bundesregierung tragen wir dazu bei, das Vertrauen der Autofahrer zu stärken, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können.“
Die Errichtung der neuen Ladesäulen, ausschließlich Normal-Ladesäulen, kostet insgesamt rund 1,5 Millionen Euro und wird mit rund 515.000 Euro durch das BMVI gefördert, informiert der Energiedienstleister. Sie werden im gesamten enviaM Vertriebsgebiet in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen entstehen. Bereits im ersten Förderaufruf des Bundesprogramms hatte enviaM positive Förderbescheide für 23 Schnell-Ladesäulen erhalten, von denen bereits zehn umgesetzt sind.
Aktuell betreibt enviaM in der Region über 40 Ladesäulen an eigenen und öffentlichen Standorten. Mit dem Elektromobilitätsprodukt „Mein Autostrom unterwegs“ wird Privat- und Gewerbekunden das Tanken an den öffentlichen Ladesäulen von enviaM und des innogy-Ladeverbunds zu einheitlichen Preisen ermöglicht, informiert der Energiedienstleister. Insgesamt stehen über 2.400 öffentliche Ladepunkte im gesamten Bundesgebiet bereit. Die Freischaltung an den Säulen erfolgt entweder per Ladekarte oder App. Außerdem ist die Ad-hoc-Bezahlung per Smartphone ohne vorherige Registrierung möglich. Wie enviaM mitteilt, können Kunden mit einem Vertrag bei anderen Anbietern ebenfalls die Ladesäulen nutzen. (sav)

www.enviaM-gruppe.de

Stichwörter: Elektromobilität, enviaM, Lade-Infrastruktur



Druckversion    PDF     Link mailen


AWS

 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

PwC: Städte fahren auf E-Busse ab
[18.9.2018] Deutsche Städte wollen in den kommenden Jahren über 3.000 batteriebetriebene Busse für den Nahverkehr beschaffen. Das ist das Ergebnis des zweiten E-Bus-Radars des Beratungsunternehmens PwC. mehr...
Hybrid-Bus der Göttinger Verkehrsbetriebe wird auf dem Betriebshof geladen.
Wiesbaden: ESWE öffnet E-Tankstelle
[17.9.2018] Die erste von insgesamt 20 öffentlichen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge im Wiesbadener Stadtgebiet ist in Betrieb gegangen. mehr...
Thüringen: E-Busse für Eisenach
[13.9.2018] Der Freistaat Thüringen will die Elektromobilität voranbringen und fördert die Beschaffung von zwei Elektrobussen in Eisenach sowie eine Mitfahrzentrale für elektrisches Fahren im Wartburgkreis. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Sofortprogamm E-Mobilität kommt an
[4.9.2018] Das Land Nordrhein-Westfalen stellt in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt 20 Millionen Euro an Fördergeldern für Elektromobilität zu Verfügung. 1,5 Millionen Euro sind den Kommunen für die Umsetzungsberatung, Elektrofahrzeuge und Lade-Infrastrukturen bereits zugegangen. mehr...
Stadtwerke Offenbach: Elektromobilität global betrachten
[3.9.2018] Das Global EV Pilot City Programme möchte den Ausbau der Elektromobilität vorantreiben. Neben Städten wie London, New York, Montreal, Stockholm und Peking nimmt seit Kurzem auch Offenbach am Programm teil – als erste und bisher einzige deutsche Stadt. mehr...
Über die E-Mobilität tauscht sich Offenbach international aus.