Sonntag, 7. August 2022

Rheinische Netzgesellschaft:
Erstes Kabel unter Spannung


[3.8.2021] Die Rheinische Netzgesellschaft hat eine neue gasisolierte Schaltanlage in Betrieb genommen. Sie verbindet das Verteilnetz des Kölner Netzbetreibers mit dem Hochspannungsnetz von Amprion.

Eine der größten gasisolierten Schaltanlagen Deutschlands (GIS) steht seit kurzer Zeit in Köln: Die Rheinische Netzgesellschaft (RNG) hat am Umspannwerk Köln-Bocklemünd eine solche Anlage in Betrieb genommen. Wie RNG mitteilt, handelt es sich dabei um eine so genannte Dreifachsammelschiene mit insgesamt 20 Feldern. Es sei die größte Anlage dieser Art im Netzgebiet der RNG. Sie verbindet das Verteilnetz von RNG mit dem Hochspannungsnetz von Amprion. Wie die Rheinische Netzgesellschaft weiter meldet, nahm Mitte Juli 2021 das erste 110-kV-Kabel der Anlage Spannung auf. Die Einbindung weiterer Kabel von der alten Freiluftanlage erfolge in mehreren Schritten und soll im ersten Quartal 2022 abgeschlossen sein.
Ulrich Groß, technischer Geschäftsführer der Rheinischen Netzgesellschaft, erklärt: „Die neue Schaltanlage ist ein weiterer Meilenstein unserer Arbeit und ein wichtiger Baustein zur Bewältigung der netztechnischen Herausforderungen der Energiewende. Damit gewinnen wir mehr Betriebssicherheit und die nötige Flexibilität, denn vor allem in den Verteilnetzen kommt die erneuerbare Energie aus vielen kleineren und dezentralen Anlagen an; dafür benötigen wir eine robuste und vielseitige Technik der Netzsteuerung, die wir mit der GIS-Anlage realisiert haben.“ (al)

https://www.rng.de

Stichwörter: Smart Grid, Netze, Rheinische Netzgesellschaft, Köln



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